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Neue Wege in der Berufsorientierung von Jugendlichen – SMART Multiplier Event Romania

Neue Wege in der Berufsorientierung von Jugendlichen – SMART Multiplier Event Romania

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Am 28. Februar 2018 fand im Rahmen des SMART-Projekts Nr.: 2015-3-RO01-KA205-022891 eine Multiplier-Event statt.

Unter den Teilnehmern befanden sich Mitarbeiter, Freiwillige, Organisationen der Erwachsenenbildung, Jugendorganisationen, Lehrer, Sozialarbeiter.

Die gastgebende Organisation Pro Educatione stellte das SMART-Projekt vor: Ziel und Ergebnisse des Projekts, das Konzept des Skill-Matching und die Erfahrung der Tool-Tests mit Jugendgruppen. Gleichzeitig luden die Mitarbeiter von Pro Educatione die Teilnehmer ein, das Online-Tool zu testen und zu beraten, wie man es für die Berufsberatung nutzen kann.

Die eingeladenen Experten präsentierten neueste Techniken der Berufsorientierung und -beratung. Molnar Izabella von der Erzbischöflichen Pastoral präsentierte das Jahr der Jugend in der katholischen Diözese Alba Iulia. Die Schulpsychologin Dimen Varga Tunde hielt einen Vortrag über die Herausforderungen der Online-Medien für Jugendliche und ihre Familien. Pfadfinderleiter Kerekes Istvan sprach über positive disziplinäre Erziehung und deren Einsatz in der Persönlichkeitsentwicklung.

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Die Psychologin Borota Gabor stellte die Rolle der Familie bei der Minderung der Jugendgefährdung vor und die Psychologin Simo Irma präsentierte reale Krisensituationen von Jugendlichen, die ins Ausland gehen.

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Die Organisationsleiter und ihre Mitarbeiter waren sehr interessiert am SMART-Tool, die Hosting-Organisation Pro Educatione unterstützte sie bei der Nutzung des Tools.

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SMART steht für „Skill Matching Assistance and Reporting Tool“ und ist ein von ERASMUS+ finanziertes Projekt in der Schlüsselmaßnahme „Cooperation for innovation and the exchange of good practices“, die in die Aktion „Strategic Partnerships for youth“ eingebettet ist (siehe Beutner 2016). Daher ist das Projekt mit einem Bildungshintergrund aufgebaut und konzentriert sich auf die Analyse von Kompetenzen und Fertigkeiten. Es wird von der Europäischen Kommission finanziert. SMART startete im April 2016 und läuft bis Ende März 2018. Die Projektidee und -struktur von SMART wurde am Institut für Wirtschaftspädagogik II der Universität Paderborn entwickelt. Projektkoordinator ist die Asociatia Institutio Pro Educationem Transilvaniensis in Rumänien. Neben diesen beiden sind dem SMART-Projekt drei weitere wertvolle Partner zugeordnet: University of Dundee in Schottland, verantwortlich für Skill Matching Research, Youth for Exchange and Understanding in Cyprus, verantwortlich für die Datenerhebung mit Jugendlichen und Energieunternehmen und für die Erprobung des Matching-Konzepts, sowie Ingenious Knowledge, verantwortlich für die technische Entwicklung des Skill Discovery und Matching Tools.

Die Vision, die das Konsortium für SMART teilt, ist, dass sich Jugendliche besser an ihren Fähigkeiten, Interessen und Einstellungen orientieren sollten, wenn es darum geht, den richtigen Job zu finden. Leider sind Qualifikationen oft ungeeignet, vor allem wenn es um Arbeitsplätze für gering qualifizierte Arbeitskräfte geht. Daher ist es notwendig, sich genauer anzuschauen, welche Berufe und Arbeitsplätze gut zusammenpassen. Das Konsortium beabsichtigt, dies mit einem innovativen Skill-Matching-Tool zu erreichen.

Das Hauptziel von SMART ist die Entwicklung eines Matching-Systems, das mit den ständigen Veränderungen in Gesellschaft und Arbeitsmarkt Schritt halten kann, um Jugendliche dabei zu unterstützen, ihre Kompetenzen mit den Anforderungen des Marktes zu vergleichen (siehe Beutner 2017). Die Elemente des Tools bieten die Möglichkeit, ein sehr spezifisches Profil der einzelnen Person zu erstellen. Die Idee besteht darin, nicht-formal erworbene Fähigkeiten und Kompetenzen anzuerkennen, und deshalb wird das Instrument besonders für junge, benachteiligte Jugendliche in den transnationalen Systemen nützlich sein, die mit unterschiedlichen Hindernissen konfrontiert sind und eine Beschäftigung suchen. So ermöglicht SMART benachteiligten Jugendlichen, denen es oft an formalen Qualifikationen mangelt, ihre wahren Stärken zu zeigen und sich optimal zu präsentieren. Neben der Identifikation von Kompetenzen, Eigenschaften, Fähigkeiten, Interessen sowie Qualifikationen bietet das Tool die Möglichkeit, die einzelnen Profile direkt mit offenen Stellenangeboten von Unternehmen abzugleichen, die vom Nutzer sofort kontaktiert werden können oder umgekehrt (siehe Beutner 2016). Die Jugendlichen, die das SMART-Tool nutzen, können selbst entscheiden, welche Informationen sie mit potenziellen Arbeitgebern teilen möchten. Aufgrund der Tatsache, dass SMART auf europäischer Ebene entwickelt wird, wird das Angebot an Stellenangeboten europaweit sein, was den Jugendlichen eine gewisse Mobilität bietet. Darüber hinaus können Pädagogen und Jugendbetreuer das SMART-Tool als Instrument nutzen, um jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich selbst, ihre Kompetenzen, Eigenschaften, Fähigkeiten, Interessen und Qualifikationen besser zu verstehen (siehe Beutner 2016 und Beutner 2017). Die Förderung einer qualitativ hochwertigen Jugendarbeit ist eine Notwendigkeit, da Jugendliche diese Berufsorientierung häufig benötigen.

„Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Diese Veröffentlichung gibt nur die Meinung des Autors wieder, und die Kommission kann nicht für die Verwendung der darin enthaltenen Informationen haftbar gemacht werden.

 

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